Erst die Inputliste
Ich würde zuerst jeden Kanal aufschreiben. Daraus ergeben sich Mixer, Split und Patchpanel fast von selbst, nicht umgekehrt.
Individuelles In-Ear-Monitoring
Ich plane ein IEM-Rack nicht vom Case aus, sondern von eurer Bühne: Welche Signale kommen rein, wer braucht welchen Mix und was soll das FOH von euch bekommen? Erst wenn das klar ist, ergibt sich der sinnvolle Aufbau.
Kurz erklärt
Im Rack laufen die Signale eurer Band zusammen. Von dort gehen sie zum eigenen Monitor-Mixer und über einen Split weiter ans FOH. Der große Vorteil ist nicht einfach „alles in einer Kiste“, sondern ein Aufbau, den ihr kennt: gleiche Anschlüsse, gleiche Mixe und deutlich weniger Improvisation vor dem Soundcheck.
Planungsbeispiel
Nehmen wir eine Band mit Gesang, Gitarre, Bass, Keys und Drums. Sänger und Gitarrist wollen sich frei bewegen, die anderen drei stehen ohnehin an festen Positionen. Dafür würde ich nicht fünf Funkstrecken kaufen, sondern Funk und Kabel bewusst mischen.
Die endgültige Auswahl hängt von Kanalzahl, vorhandenem Equipment, Funkfrequenzen, Budget und gewünschter Redundanz ab. Das Beispiel ist keine Stückliste und kein Angebot.
Ich würde zuerst jeden Kanal aufschreiben. Daraus ergeben sich Mixer, Split und Patchpanel fast von selbst, nicht umgekehrt.
Fünf Stereo-Mixe belegen zehn Ausgänge. Das ist schnell übersehen, wenn im Datenblatt nur von vielen Bussen die Rede ist.
Eine gute Übergabe versteht ein fremder Techniker ohne lange Erklärung. Kanalnummern, Fanout und Inputliste müssen deshalb dieselbe Sprache sprechen.
Das hängt vor allem von Kanalzahl, Mixer, Anzahl der Funkstrecken, Split, Anschlüssen und vorhandenem Equipment ab. Eine Hybridlösung mit Wired IEM an festen Positionen ist meist günstiger als ein komplett kabelloses System.
Nein, aber individuelle Mixe erhöhen die Kontrolle. Für zwei Personen mit sehr ähnlichen Anforderungen kann ein geteilter Mix funktionieren; Gesang und Instrumentalpositionen profitieren meist von eigenen Wegen.
Ja. Vorhandene Sender, Empfänger, Mixer oder Cases können berücksichtigt werden, sofern Anschlüsse, Frequenzbereich, Zustand und Platzbedarf zum Gesamtsystem passen.
Wireless ist für bewegliche Frontpositionen sinnvoll. Drums, Keys und andere feste Positionen fahren mit Wired IEM oft günstiger und besonders zuverlässig.
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